MONETTE

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Fluorkunststoff-isolierte Leitungen -
sind aufgrund ihrer überragenden elektrischen,
thermischen, chemischen und mechanischen
Eigenschaften vielfach überlegen


Fluorkunststoffe
in der Elektro-Industrie

Mit den Fluorkunststoffen wurden Isolier­materialien entwickelt, die außerge­wöhnlich gute elektrische, thermische, chemische und mechanische Eigenschaften besitzen. Dadurch sind sie vielen an­deren in der Elektrotechnik eingesetzten Isolierstoffen überlegen. Unter der Vielzahl möglicher Fluorverbin­dungen ist vor allem die Verarbeitung der vollfluorierten Verbindungen FEP und PFA sowie die zwar thermisch nicht so hoch beständigen, dafür aber kerbfeste­ren Verbindungen ETFE und PVDF stark gestiegen.

Widerstandsfähige Leitungen für anspruchsvolle Aufgaben
Aufgrund der Materialeigenschaften sind mit Fluorkunststoffen isolierte elektrische Kabel und Leitungen hervorragend zum Einsatz bei hohen und tiefen Temperaturen geeignet. Außerdem überall, wo mit dem Einfluß aggressiver Medien zu rechnen ist. Die guten elektrischen Eigenschaften erlauben geringere Isolierwanddicken, wodurch Leitungen mit geringerem Gewicht und kleineren Abmessungen geschaffen werden können. Leitungen mit diesen Vorzügen sind be­sonders geeignet zum Einsatz in industri­ellen Großanlagen, in Chemieanlagen, Raffinerien, Stahl- und Walzwerken, im Transportwesen, in Regel- und Steueran­lagen, in elektronischen Datenverarbei­tungsanlagen, auch in Haushaltsgeräten, wo erhöhte Betriebssicherheit (z. B. bei Überlastung) bzw. hohe Temperatur­beständigkeit gefordert wird.

Mit hohen Temperaturen belastbar
Fluorkunststoffe sind auf Grund ihrer chemischen Struktur beständig gegen hohe Temperaturen. In Vorschriften und Normen für Leitungen, die mit diesen Kunststoffen isoliert und ummantelt sind, werden je nach Anwendungsart, Isolier­wanddicke und Leitermaterial unter­schiedliche Werte zur Temperatur­belastung angegeben, (s. Tabellen auf
Seite 5).

Fluorkunststoff-isolierte Sonderleitungen Mehradrige Leitungen für erschwerte Umweltbedingungen.
Aus den hochwertigen Materialien ETFE, FEP und PFA lassen sich auch mehradrige Leitungen in ungeschirmten und geschirmten Ausführungen herstellen. Die guten elektrischen und mechanischen Eigenschaften der Fluorkunststoffe ermög­lichen die Konstruktion von Meß- und Sensorleitungen mit kleinsten Abmessun­gen. Ebenso wie Hybridleitungen mit mehreren Querschnitten, einzeln ge­schirmten Adern oder Paaren und Über­tragungsleitungen mit definierten elek­trischen Eigenschaften. Leitungen mit ETFE-, FEP- oder PFA-Isolierungen und Mänteln sind besonders für den Einsatz unter erschwerten Umweltbedingungen geeignet, wie sie in Chemiebetrieben und Raffinerien vorkommen.

 

 

Konstante elektrische Werte
Die sehr guten elektrischen Eigenschaften - hoher spezifischer Durchgangs- und Oberflächenwiderstand, niedriger dielek­trischer Verlustfaktor und niedrige Dielektrizitätszahl - sind über große Tem­peratur- und Frequenzbereiche konstant.

Chemisch universell beständig
Fluorkunststoffe sind beständig gegen fast alle Chemikalien, insbesondere gegen starke Säuren und Basen sowie gegen Lösungsmittel, aromatische und aliphati­sche Kohlen-Wasserstoffverbindungen. Nur wenige, in der Praxis unbedeutende Chemikalien greifen Fluorkunststoffe an, z.B. elementares Fluor bei höheren Tem­peraturen und geschmolzene oder in Ammoniak gelöste Alkalimetalle. Fluor­kunststoffe sind witterungsunempfindlich. Die Materialeigenschaften werden durch Sonnenlicht, UV-Strahlen und durch Meerwasser nicht beeinflußt. Mikroorga­nismen finden in Ihnen keinen Nähr­boden. Fluorkunststoffe sind selbstver­löschend und leiten einen Brand nicht fort. Die Rauchentwicklung ist gering. Die bisherigen Erfahrungen im Umgang mit Fluorkunststoffen zeigen, daß diese
physiologisch unbedenklich sind und keine Hautreizungen und Allergien
hervorrufen.

Schaltlitzen (leichte Ausführung) für die Elektronik
ETFE-isolierte Schaltlitzen in "light weight"-Ausführung nach DIN VDE 0881 bzw. MIL-W-22759 unterscheiden sich vor al­lem durch geringere Wanddicken der Isolierhüllen, Verwendung verzinnter Lei­ter und durch 19- bzw. 37 drähtige Lit­zenleiter. Die Betriebsspannung (Spitzen­spannung) beträgt bei diesen Leitungen maximal 900 V. Sie werden eingesetzt zur Verdrahtung von elektronischen Bau­gruppen, von Fernmeldeanlagen und in­formationsverarbeitenden Anlagen, wo auf geringste Abmessungen und kleinstes Gewicht Wert gelegt werden muß. Diese Leitungen dürfen nicht als isolierte Starkstromleitungen eingesetzt werden.